Nikos Zachariadis

Planet Puntigam, 2000-2003

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SPLITTERWERK fordert zeitgemäße Agglomerationen für unsere heterogene Gesellschaft. Globalisierung, Individualisierung und Schnelllebigkeit beenden die Wirksamkeit langwieriger Prozesse in der Regional- und Stadtplanung. Planning On Demand bestimmt das Baugeschehen. Die Folge ist Städtebau auf Objektebene.

POSTURBANISMUS betitelt die Besiedlungsform des 21. Jahrhunderts. Eine Differenzierung zwischen Stadt und Land ist kaum mehr möglich. Die Einführung von Begriffen wie Vorstadt oder Peripherie – zur Beschreibung bzw. Definition von Übergangsbereichen und Zwischenzonen – hat kurzfristig eine Weiterführung des Diskurses ermöglicht. Heute vereint der Begriff Posturbanismus die einst unterschiedlichen Bedeutungen von Städtebau und Regionalplanung.

THE POSTURBAN DESIGN KIT ist eine Sammlung von Environmental Presets. Diese vorgefertigten Settings ermöglichen Just On Time Planning auch innerhalb komplexer Gefüge.

PLANET PUNTIGAM steht für Heterogenität, nutzungsspezifische Durchmischung und posturbanistische Individualisierung. Anstelle der Klassengesellschaft vergangener Jahrhunderte prägen Lifestyle und Image das heutige Gesellschaftsbild. Die Folge ist eine zielgruppenspezifische Differenzierung des Bau- und Immobilienmarktes. Lifestyle, Image und jeweiliges Design bestimmen das Erscheinungsbild und die Nutzungsform derart entwickelter Lebensräume. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Kombinationsfähigkeit dieser Architekturen und Freiflächen. In diesem Sinne entstehen Agglomerationen wider formaler und sozialer Segregation.

PLANET PUNTIGAM ist überall, weiß SPLITTERWERK.

Das Projekt war im Herbst 2010 unter dem Namen PLANET SPLITTERWERK bei der Ausstellung
Realstadt. Wünsche als Wirklichkeit im Kraftwerk Mitte, Berlin zu sehen.

Team SPLITTERWERK: Mark Blaschitz, Heidelinde Felber, Hannes Freiszmuth, Johann Grabner, Edith Hemmrich, Markus Hopferwieser, Bernhard Kargl, Antje Neitsch, Josef Roschitz, Kurt Schottmeier, Andreas Stampfer, Thomas Tschöll, Nikolaos Zachariadis, Hermine Zedlacher

Weitere Arbeiten

Proton, 2001

AUF-AB-HIN-HER-VOR-ZRUCK, 2010

Lichtgestaltung: Atemlos durch die Nacht, 2019

CROWD, seit 2016

Violet vs. Rinus, 2005

SCHEIN, s.2015

SAKRA!2013

Strategieprozess
Empowerment statt Diffamierung
2018-2019

Visitenkarte OPCION, 2016

Mas’ta @ LaStrada Graz, 2015

Kajkyt – KRST (Opcion Remix), 2011

AB-HINC – Farkhülse Fist Reconfigurations, 2×12″ Vinyl, 2012-2013

Sabine Regula – Online Portfolio, 2014-2015

Publikation:
FORUM STADTPARK
Jahrbuch 2017–2018

Architekturfotografie, s.2007

Arkaden Wies, 2009-2011

feldstellen*
PRÄSENZ DER VIELEN, 2017

Buchstabenhäuser, 1721 vs. 2007

ONE HUNDRED THOUSAND COPIES SOLD, 12″ Vinyl, 2019

The Smart Treefrog, 2009-2010

Der Grüne Salon, 2009

n.zachariadis.at, s.2014

licht licht licht licht, 2010-2011

Rosette Tzouras, 2015

bakaliko.at, 2016

OFFCAST #22: OPCION, Digital Release, 2013

OPCION – MONOS/UИD, 12″ Vinyl, 2015

Active Ornaments, 2007-2008

opcion.mur.at, 2014

Maple-Leaf Tower, 2009

manschettenknopf.org, 2008

AB-HINC – Farkhülse Fist 12″ Vinyl, 1997

Gonato, 2016-2017

Baglamas, 2018

Heifetz – One Song (Opcion Remix), 2012

Baglamas, 2016

SCHIIZO, 5×7″ Vinyl Boxset, 2014

The Vine Leaf Wall, 2011

Publikation: feldstellen*
PRÄSENZ DER VIELEN, 2019

Diverse Fotoarbeiten, s.2007

Vine Leaf Sphere, 2004

Diverse Grafikarbeiten Print, s.2000

Dokumentation:
COMRADE CONRADE, 2017-2018

chios.zachariadis.at, 2013

Gonato “Lef”, 2017

“end”end”, 2013

Sound Design:
OHNE TITEL
Klanglicht Graz, 2019

Mandolobouzouko “Casella”, 2017–2018

Raumlicht, 2008-2011

Johann Bernhard Fischer von Erlach 1656-2006